
WoodQAI: Projekttreffen & Workshop bei Hegener-Hachmann
Im Forschungsprojekt WoodQAI wird untersucht, wie KI-basierte Verfahren die Qualitätseinstufung von Stammholz anhand digitaler Bilddaten unterstützen können. Ende April 2026 trafen sich die Projektbeteiligten beim assoziierten Partner Hegener-Hachmann im Sauerland – mit klarem Praxisbezug.
KI-gestützte Holzqualitätsbewertung im Praxiskontext
Die Bewertung der Holzqualität ist ein zentraler Schritt in der forstlichen Wertschöpfungskette. Insbesondere bei Holzpoltern stellt sich die Frage, wie relevante Qualitätsmerkmale zuverlässig, nachvollziehbar und möglichst praxisnah erfasst werden können.
Beim Statustreffen kamen neben den Projektpartnern RIF, Forstify und SNAP auch der Projektträger Jülich (PtJ) sowie der assoziierte Partner Hegener-Hachmann zusammen. Im Mittelpunkt standen die bisherigen Arbeiten und Ergebnisse – von der Erfassung geeigneter Bilddaten über die Ableitung relevanter Holzmerkmale und die KI-basierte Merkmalserkennung bis zur technischen Umsetzung auf mobilen Endgeräten.
Praxiswissen aus dem Sägewerk
Ein besonderer Mehrwert lag in der Besichtigung des Sägewerks. Vor Ort konnten die Beteiligten die Abläufe der Holzannahme, Sortierung und Weiterverarbeitung nachvollziehen und die Anforderungen aus Sicht der Praxis vertiefen. Dabei wurde deutlich, wie anspruchsvoll eine belastbare Qualitätseinschätzung von Stammholz sein kann – und welches Potenzial digitale Hilfsmittel für eine objektivere und effizientere Bewertung bieten.
Die Projektbeteiligten werteten das Statustreffen und den fachlichen Austausch als sehr erfolgreich. Für die kommenden Projektphasen konnten wichtige Impulse gewonnen werden, um die KI-gestützte Holzqualitätsbewertung weiter in Richtung einer praxisnahen Anwendung zu entwickeln.